41 - Soldiner Rampe

Über die Rampe

Die 41-Soldiner Rampe wurde 2008 als Atelier für Theater, Film und Philosophie im Soldiner Kiez gegründet.

Als Freies Ensemble widmen sich hier KünstlerInnen unterschiedlicher Kunstgattungen gemeinsamer Arbeit an Werken der Weltliteratur, entwickeln Stücke, Drehbücher, Filme, Videokunst und literarische oder musikalische Darbietungen bzw. veranstalten in Kooperation mit befreundeten Galerien Ausstellungen.

Mit Brecht, Horvath, R.J. Sender, Edward Bond, Ionesco, Beckett, Pinter, Rozewicz, Sartre, Camus, Genet, Arrabal, T.S.Eliot, Heiner Müller, Arthur Miller oder Pirandello sind eine Reihe von Autoren genannt, von denen her sich an der 41-Soldiner Rampe die Begegnung mit zeitgenössischen DramatikerInnen eröffnet.

Ihre Werke aus der Tradition des Theaterkeller Neuss unter der Leitung von Wilhel41-soldiner rampe_logo_midm Rudolph Anderer (1973-1993) publikumswirksam zur Aufführung zu bringen, bestimmt die Ambition des Künstlerischen Leiters und Regisseurs Jürgen Nafti, der sein Theaterhandwerk bei W.R. Anderer (einem Meisterschüler bei Oskar Kokoschka) erlernt hat.

Mit engagierten und ambitionierten KünstlerInnen anspruchsvolle Theaterarbeit zu leisten, dabei zugleich fern von jedem kunstfeindlichen Produktionsdruck im Ensemble eine lebendige und persönliche Entwicklung durch Sorgfalt in der Auswahl und bei der Inszenierung der Stoffe anzustreben, „das ist es, was den Theaterkeller damals ausgezeichnet hat und worauf auch in einer so schnelllebigen Metropole wie Berlin mein Theaterschaffen nicht verzichten kann“, markiert Jürgen Nafti seinen Standpunkt.

Die Zusammenarbeit mit Bildenden KünstlerInnen (Malerei & Fotographie), MusikerInnen, TänzerInnen und Filmschaffenden ist uns an der Rampe ebenso wichtig. Ihre Ideen, Themen und  Arbeitsweisen gleichermaßen zum Ausgangspunkt szenischer Arbeit bzw. auch umgekehrt Theaterarbeit zum Ausgangspunkt für deren  Schaffen in ihren jeweiligen Kunstgattungen zu machen, stellt sich als gute Gelegenheit dar, mit der zeitgenössischen Kunst auf Augenhöhe zu bleiben und die ästhetisch-dramaturgischen Besonderheiten traditioneller Bühnenarbeit in aktuelle Kontexte verwandter Kunstgattungen einzubinden.

J. Nafti & G. Pol

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